Dr. Honigtau Bunsenbrenner

Wurfdatum: 18.07.2013, Rüde, kastriert
Abstammung: unbekannt

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honigtauDer Rüde Dr. Honigtau Bunsenbrennen befindet sich seit Juni im Tierheim des Tierschutzvereins Viernheim bei Mannheim.

“Woher der Name stammt? Dr. Honigtau Bunsenbrenner wirkt bei der TV Sendung Muppet-Show mit und ist dort der leitende Wissenschaftler im Muppetlabor und erfindet seltsame Gerätschaften. Diese funktionieren meist tatsächlich, in der Regel aber nur kurzfristig. Sein Assistent „Beaker“ muss sie testen und hat manches Mal mit den Auswirkungen zu kämpfen. Letztendlich geht bei den Erfindungen einiges schief.
Auch im Leben des Hovawart-Rüden lief nicht immer alles glatt – sei es, dass er bereits als junger Hund als „schwierig“ auffiel und daher abgegeben wurde oder sei es seine Gesundheit: Er hat Goldimplantate wegen seiner mittelmäßigen Hüfte.
Jedenfalls verbrachte Dr. Honigtau Bunsenbrenner schon einige Zeit in einem Tierheim, bevor er zu uns kam. Vermittlungsversuche scheiterten aufgrund seiner Tendenzen, sich durch Beißen durchzusetzen. 
Das kann in folgenden Situationen der Fall sein: 
- wenn er angefasst wird und er es irgendwann nicht mehr möchte, wenn die Pfoten abgetrocknet werden oder wenn er untersucht wird
- wenn er Ressourcen wie Spielzeuge oder Futter in Beschlag genommen hat und er dieses für sich beansprucht
- wenn er ein Territorium sein Eigen nennt.

Momentan scheint er noch, wie ein echter Wissenschaftler, sehr in seiner eigenen Welt zu sein. Er zeigt wenig Regungen, z.B. gegenüber den Bezugspersonen im Tierheim oder auch gegenüber Hunden. Er wohnt zwar mit einer Hündin zusammen, aber wirkliches Interesse zeigt er nicht. Bei seinen Besuchen in der Hundegruppe geht er lieber eigener Wege, als auf seine Artgenossen einzugehen. 
Am liebsten liegt der Rüde oder er geht in Hütten, die im Auslauf stehen, und zieht sich zurück.

Dr. Honigtau Bunsenbrenner scheint es gewohnt zu sein, seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Kein Wunder, verbringt er doch bereits einige Zeit im Tierheim. Und man darf nicht vergessen, dass er in seinem bisherigen Leben verschiedene Erfolgserlebnisse zu verzeichnen hatte, wenn er sich zum Beispiel dafür entschied, seine Zähne einzusetzen. 

Es braucht sicherlich noch eine ganze Weile, bis der Hovawart mehr von sich und seinen Emotionen preis gibt und mehr vertraut. Mit Sicherheit tut er cooler, als er es in Wirklichkeit ist.
Mal davon abgesehen ist er recht gehorsam und beherrscht Sitz und Platz. Das hilft allerdings in der jetzigen Situation nur wenig. Er geht gern ins Auto und fährt gern mit.”

Weitere Informationen und Kontakt über:

Kontaktformular des Tierschutzvereins Viernheim